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Dubai - mein Erlebnis  

 

Es ist keine Geschichte von Tausend und einer Nacht.  

Oder doch? 


Meine Geschichte begann mit meinem Wunsch und dieser war kraftvoll, aus tiefstem Herzen und das Universum

hat mich gehört… 

Denn aus diesem Wunsch wurde eine Ausschreibung und Einladung als Modell für eine Firma denen

Stoma Träger*innen am Herzen liegt. 

Meine Geschichte in all dem… 

Von über dreihundert Stoma Träger*innen wurden vier von uns gewählt.

Für mich war es ein Moment, der unvergesslich sein wird.

Als das Flugticket mich erreichte, wurde es endgültig real und greifbar. 


Ich fliege nach Dubai und bin Teil der neuen SIIL OSTOMY Campagne und dieses Jahr sollten reifere Modelle

sich zeigen, um andere zu motivieren.

Zeigen und mitmachen, dass uns ein Stoma zu haben von nichts abhält.

Gemeinsam mit einer wunderschönen jüngeren Frau wurden die Welten eines Stoma-Lebens vereint. 

 

Die Wochen bis zum Abflug vergingen schnell und dann war es so weit.

Mein Zug brachte mich nach München und von dort ging es nach Dubai.  

Leute, ich kann es gar nicht in Worte fassen, welches Verwöhnprogramm mich erwartet hat. 

 

Der Anflug in ein morgendliches Dubai war herrlich und beeindruckend. 

Am Flughafen wurde ich von unserem Fahrer Zuhib abgeholt und es ging einmal quer durch diese vibrierende Stadt

mit ihren fantastischen Gebäuden.

Diese Architektur begeisterte mich so sehr, das ich gar nicht wusste, wo ich zu erst hinschauen sollte.


Er brachte mich  zum Hotel das mich mit Frühstück erwartete und auch wenn ich noch auf mein Zimmer warten musste, erlebte ich diese Freundlichkeit, die mich die ganzen Tage begleitete. 

Eine Herzlichkeit, die so spürbar war und in die ich voller Dankbarkeit in sie eintauchte. 

 

Ich traf im Hotel den Fotografen, der mir sein Zimmer anbot, um mich frisch zu machen. Die Gründerin von SIIL OSTOMY bot mir an, dass der Fahrer mich auch zu einem beachclub fahren würde, wenn ich das möchte. Aber ich entschied, im Hotel zu bleiben, überwältigt von all dieser liebevollen Fürsorge. 

 

Auch die anderen Modelle trafen ein, drei wundervolle Menschen, mit denen ich die nächsten Tage verbringen würde.

Gemeinsam fuhren wir am Nachmittag mit unserem indischen Fahrer in ein Resort in der Wüste, um dort Elena und ihren Mann Santi kennenzulernen. 

Sie erzählte uns die Geschichte, wie SIIL OSTOMY entstanden ist und was uns die nächsten Tage erwartet.


Wir alle, Colleen aus Canada, Tara aus England, Bruce aus den USA und ich erzählten unsere Geschichten, wie wir zu unseren Stomas gekommen sind. 

Die Geschichte von SIIL OSTOMY  

Sie entstand aus der berührenden Geschichte einer Stoma Trägerin und ihrer Freundin.  

 

Wie viele Stoma Träger war sie verunsichert, zog sich zurück. Ihre Freundin sah wie unglücklich sie war und in vielen Gesprächen entstand der Wunsch nicht nur sie, sondern alle Stoma Träger*innen  zu unterstützen

 

Selbstvertrauen und Sicherheit zu schenken mit Produkten die sie gemeinsam besprachen, designten und entwickelten. 

 

SIIL OSTOMY war geboren!

Stoma Träger auf der ganzen Welt bestellen heute Bandagen, Unterwäsche, Bademode und Dessous aus

der kleinen feinen Kollektion und diese immer wieder weiterentwickelt und mit neuen Kreationen bereichert. 

 

Mit der Zeit entsteht eine Gemeinschaft, die weltweit immer weiter wächst. 



Die Wüste zeigte sich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang in einem Resort, das mir so viele Motive bot,

dass ich mich zappelt vor Kreativität zwischendurch verabschiedete, um es zu erkunden. 

Der nächste Morgen… 

Frühstück auf der Terrasse in einer Stadt, die laut ist, schloss ich meine Augen und filterte die Stimmen.

Autos und da waren sie die wunderschönen Vögel mit ihrem Gesang, die auf der Terrasse nach Brotkrumen suchten. 

 

Dann lernten wir unsere Make Up und Hairstylistin Krypali kennen, die uns gleich mal auf das Stadt- und Strand-Shooting vorbereitete. 

Leute, ich habe noch nie so viel Make Up auf meinem Gesicht gehabt, aber sie hat es so toll gemacht, dass es wirklich den ganzen Tag gehalten hat. 

Der erste Shooting Tag

Die erste location an diesem Tag - Bur Dubai


Unser Fahrer Zuhib fuhr uns erstmal in die Altstadt.


Bur Dubai - den Moment, in dem ich die Altstadt betrat, war ich verliebt.

In die Gebäude, die alten Tore und Türen, die verwinkelten Gassen und die kleinen Geschäfte.

Eine andere Welt, die sich mir zeigte - eine Geschichte, lange bevor die architektonischen Wunderwerke Dubais entstanden sind.  


Dort lernten wir die Videographen Ahmad und Faisal kennen mit denen wir die nächsten Tage verbringen würden

und los ging es… 

Die zweite location war der Strand

Als wir alle mit dem Shooting in Bur Dubai fertig waren, fuhren wir zum Strand und vor mir lag der persische Golf.

Meine Füße wollten einfach nur da rein und eine Welle der Freude fuhr durch meinen Körper.

Wie ein nach Hause kommen zum Wasser. 

 

Spaß, Leichtigkeit und eine wilde Freude, begleitet von Lachen erfüllten mich und auch die anderen, als wir für das Team am Strand entlang liefen und posierten. 

Mittagessen an einem Camper am Strand, das war einfach nur schön. Wir wurden so gut versorgt und lernten uns immer besser kennen. 

 

Die goldene Stunde - das Licht, das Meer, die Kitesurfer und die Skyline Dubais im Hintergrund -

die tollen Bademoden, all das machte es zu einem perfekten Tag. 

Unser erster Abend

Wir vier machten uns auf den Weg zum Busj Khalifa und dort erwartete uns ein abendliches, lichtvolles Erlebnis.


Überwältigt und glücklich spazierten wir durch die Dubai Mall, mein Wunsch, das Aquarium zu sehen, erfüllte sich.

Und in Jamie Olivers Restaurant fanden wir bei leckerem Essen und guten Gesprächen, indem wir uns näher kennenlernten, unseren Platz.  

Der zweite Shooting-Tag… 

 

Wir wurden zu einem großen Studio gefahren, wo der Fotograf Alfi und die Videographen Amad und Faisal schon ihre Sets vorbereiteten. 

Unsere Make Up- und Hairstylistin Krypali uns in ihre vertrauensvollen Hände nahm und die Kleidungsauswahl und Shooting Ablauf besprochen wurde. 

 

Und dann ging es los… Wir Frauen probierten unsere Wäsche an und je nach Ablaufplan begaben wir uns vor die Kameras. 

Wir aßen gemeinsam zu Mittag und das war in diesen Tagen die Aufgabe von Nino, der uns jeden Essenswunsch erfüllte. Gibt es nicht, gab es nicht!  

 

Was für ein Tag und wir schafften es. :-))

Die letzte Shooting Karte wurde vom board entfernt und wir alle waren glücklich und zufrieden mit dem,

was wir erreicht hatten.  

An diesen zwei Tagen wurden fast zehntausend Bilder gemacht und aus diesen werden

Elena und Santi die schönsten für die neue Campagne von SIIL OSTOMY auswählen.

Unser letzter Abend

Da die anderen in dieser Nacht nach Hause fliegen würden, beschlossen wir in die Emirates Mall zu fahren.

Bruce wollte unbedingt das dortige Skiparadies sehen.

Also gesagt - getan und unser Fahrer brachte uns dorthin und während er wartete erkundeten wir diesen Ort.

Aber ehrlich diese Malls hier sind so riesig, da hätten wir Tage gebraucht.

So gab es einen klitzekleinen ersten Eindruck.


Wir verabschiedeten uns im Hotel und es war diese tiefe Verbundenheit zwischen uns, die ich in mir tragen werde. 

Mein Flug zurück nach Deutschland ging am nächsten Morgen und dieses Mal holte mich Muhhamand,

ein anderer Fahrer ab und auf der Fahrt zum Flughafen erzählte er mir seine Geschichte wie er nach Dubai kam.

Er lebt seit über dreißig Jahren in Dubai und kennt die Stadt und ihre Entwicklung aus einer anderen Zeit. 

 

Wie die Architektur der Stadt, ist auch der Flughafen architektonisch beeindruckend und obwohl ich es

schon viel eher wusste, war mir in diesem Moment klar, ich komme zurück.

Es gibt so viel zu erkunden und zu erleben. 

Ich bin ja nicht so der Stadtmensch, aber jetzt verstehe ich all jene, die immer wieder hierher zurückkehren. 


All diese Momente, Erlebnisse und wundervollen Menschen hätte ich ohne SIIL OSTOMY, ohne meinen Wunsch ans Universum nicht erlebt. Die Dankbarkeit, das Glück und die Freude die ich in meinem Herzen spüre sind unbezahlbar.


Sie zeigen mir das Träume und Wünsche sich erfüllen egal wie alt man ist und ich bin jetzt 60 Jahre. 

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